| Schnittstellenstandard | Entspricht dem EIA RS-232C-Standard (am weitesten verbreitet), ist aber auch für RS-422/485 anwendbar. | Anschlusstyp | D-Subminiatur (D-Sub) |
| Pin-Anzahl | 9 Pins | Schnittstellengeschlecht | 9 Pins |
| Physikalische Struktur | Doppellagige Stapelung: Zwei unabhängige 9-polige D-Sub-Stecker sind vertikal übereinander angeordnet und in einem Gehäuse installiert; sie teilen sich einen Verriegelungsmechanismus für die Panelmontage. | Gehäusematerial | Zinkdruckguss (Standard), mit Chrom- oder Nickelbeschichtung |
| Isolator | Glasfaserverstärktes PBT (Polybutylenterephthalat), beständig gegen hohe Temperaturen und mit hoher Isolierfähigkeit | Kontakt/Pins | Phosphorbronze, vergoldet (üblicherweise 15 μ″ oder mehr), um eine gute Leitfähigkeit und Korrosionsbeständigkeit zu gewährleisten. |
| Kabel | Üblicherweise werden 24-28AWG Litzenkabel mit Schirmung und PVC- oder PUR-Außenmantel verwendet. | Verbindungsmethode | Durchgehender Durchgang |
| Verriegelungsmethode | Standard-D-Sub-Anschluss mit Schraubverriegelung oder mit Schnellverriegelungs-/Entriegelungsmechanismus | Betriebstemperatur | -20 °C bis +85 °C |
| Nennspannung/Nennstrom | Ungefähr 250 V Wechselstrom / 1 A pro Kontakt |
Merkmale
Hochdichte Anschlüsse: Verdopplung der Anzahl der Ports innerhalb einer Gerätefrontfläche zur Lösung des Problems der Schnittstellenknappheit.
Das Metallgehäuse bietet eine hervorragende elektromagnetische Abschirmung und reduziert so Signalstörungen und Übersprechen.
Robustheit in Industriequalität: Dank eines stabilen Metallgehäuses und hochwertiger Kontaktmaterialien eignet es sich für raue Umgebungen wie Vibrationen und Staub.
Einfache Installation: Ein Verriegelungsmechanismus sichert zwei Anschlüsse und gewährleistet so eine stabile Installation und Zeitersparnis.
Vielseitigkeit: Anpassbar an verschiedene Kommunikationsprotokolle und Geräte durch direkte oder kundenspezifische Verdrahtungsmethoden.
Praktisch für Diagnose und Überwachung: Ermöglicht den Parallelanschluss von Überwachungsgeräten, ohne die Hauptverbindung zu unterbrechen.
Anwendungen
Erweiterung/Kaskadierung der seriellen Kommunikationsports:
Erweitern Sie einen COM-Port eines industriellen Steuerungsrechners, einer SPS oder eines Servers in zwei serielle Schnittstellen, die jeweils mit einem anderen Endgerät (z. B. einem Touchscreen, einem Barcode-Scanner oder einem Frequenzumrichter) verbunden werden.
Netzwerk- und Kommunikationsausrüstung:
Für die Konsolenkonfigurationsports von Routern, Switches und Firewalls ist Multiplexing aktiviert. Administratoren können einen der gestapelten Ports für die Hauptkonfigurationsleitung nutzen, während der andere Port für Wartungspersonal vor Ort frei bleibt, ohne dass ein Umstecken erforderlich ist.
Anwendungen von altmodischen Modems und Mehrfach-Seriellportkarten.
Industrielle Automatisierung und Steuerung:
SPS-Programmierung und -Überwachung: In einer Produktionslinie können über einen gestapelten Port gleichzeitig ein Programmierrechner und ein lokales HMI angeschlossen werden.
Daten-Upload/Download und Echtzeitüberwachung für CNC-Maschinen und Robotersteuerungen.
Gebäudeautomation und -sicherheit:
Anschluss der RS-232/485-Konfigurationsports von zentralen Klimaanlagensteuerungen, Zutrittskontrollsystemen, DVRs usw. zum Debuggen und zur zentralen Überwachung.
Testung und Diagnose:
Protokollanalyse: Stellen Sie eine serielle Verbindung zur Kommunikationsverbindung her, wobei ein Pfad direkt angeschlossen wird, um den normalen Betrieb des Geräts sicherzustellen, und der andere Pfad mit einem Protokollanalysator oder einer seriellen Portüberwachungssoftware zum Debuggen, zur Paketerfassung und zur Fehlerdiagnose verbunden wird.
Professionelle Audio-, Video- und Rundfunkausrüstung:
Zum Verbinden der seriellen Steuerschnittstellen von altmodischen Rundfunkgeräten, Mischpulten oder Videomatrizen.